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Inlandsnachrichten

Bundesregierung - Mit Impfstoffstrategie startet Luftfahrt wieder durch

Travellers wait to be tested at a testing site for the coronavirus disease (COVID-19) at the Tegel airport, as the spread of the disease continues, in Berlin, Germany, July 29, 2020. REUTERS/Axel Schmidt

Berlin (Reuters) - Die von der Corona-Krise stark gebeutelte Luftfahrt dürfte der Bundesregierung zufolge mit Hilfe von Impfstoffen gegen die Virus-Pandemie wieder durchstarten.

Voraussetzung sei eine “vernünftige Impfstoffstrategie” und dass sich “die Menschen wieder sicher fühlen”, sagte der Luftfahrtkoordinator der Bundesregierung, Thomas Jarzombek, am Mittwoch vor einem Treffen mit Vertretern der Branche. “Ich bin mir sehr sicher, dann wird die Luftfahrt wieder sprunghaft in die Richtung gehen, wo sie früher schon gewesen ist.” Die Leute seien “ein Stück weit ausgehungert nach Reisen und nach anderen Ländern”.

Jarzombek betonte aber auch: “Das ist die tiefste Krise der zivilen Luftfahrt seit dem Zweiten Weltkrieg und es ist auch gar keine schnelle Erholung absehbar.” Je länger die schwierige Lage dauere, “umso tiefer frisst sich die Krise in die Industrie”. Dies treffe also nicht nur Airlines und Flughäfen, sondern verstärkt auch Flugzeugbauer wie Airbus. Deshalb unterstütze der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) des Bundes auch kleinere, aber systemrelevante Zulieferer. Jarzombek betonte, dass die Lage für die gesamte Branche extrem schwierig sei: “Für manche geht es um das nackte Überleben.”

Der CDU-Politiker sieht als Beweis für die Zukunftsfähigkeit der Branche allerdings, dass sie inmitten der Krise unverändert an der Zukunft des emissionsfreien Fliegen arbeite, mit dem Projekt “Zero Emission Airplane”. “Zusammen mit der Branche wollen wir die notwendigen Technologien bis 2030 zur Marktreife treiben.”

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