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Unternehmensnachrichten

Lufthansa und Gewerkschaft Verdi vereinbaren Krisenpakt

FILE PHOTO: Airplanes of German carrier Lufthansa are parked at the Berlin Schoenefeld airport, amid the spread of the coronavirus disease (COVID-19) outbreak in Schoenefeld, Germany, June 25, 2020. REUTERS/Fabrizio Bensch/File Photo

Frankfurt (Reuters) - Die Lufthansa hat sich mit der Gewerkschaft Verdi auf einen Krisenpakt für die rund 35.000 Beschäftigten am Boden geeinigt.

“Wir haben nach zähen Verhandlungen ein erstes Ergebnis erreicht, das Perspektiven bietet, wirksamen Beschäftigtenschutz sicherstellt und Lufthansa 200 Millionen Euro an Beiträgen, die die Beschäftigten tragen, in die Kasse spült”, erklärte Verdi-Vizechefin Christine Behle am Donnerstag. Die Vereinbarung habe eine Laufzeit bis 31. Dezember 2021 und stehe noch unter Zustimmungsvorbehalt der Verdi-Mitglieder. Die Lufthansa bestätigte die Einigung.

Die schwer von der Corona-Krise getroffene Lufthansa steht so wie alle Fluggesellschaften unter großem Druck, Kosten zu senken und Personal abzubauen. Vereinbarungen mit den Gewerkschaften über Tarifabsenkungen und freiwilliges Ausscheiden könnten helfen, Massenentlassungen zu vermeiden. Nach Aussagen von Lufthansa-Chef Carsten Spohr braucht der Konzern nach der Corona-Krise 27.000 Vollzeitstellen weniger.

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