August 12, 2019 / 8:40 AM / 8 days ago

Schulze will Hersteller von Wegwerfartikeln bei Stadtreinigung zur Kasse bitten

Germany's Enironment Minister Svenja Schulze arrives at the party's headquarters in Berlin, Germany, June 3, 2019. REUTERS/Hannibal Hanschke

Berlin (Reuters) - Bundesumweltministerin Svenja Schulze will die Hersteller von Wegwerfartikeln an den Kosten für die Stadtreinigung beteiligen.

“Der Trend zu mehr Wegwerfartikeln führt in manchen Städten zu einer regelrechten Müllflut, vor allem in öffentlichen Parks und belebten Straßen”, sagte die SPD-Politikerin am Montag in Berlin. Bisher trage die Allgemeinheit die Kosten für die Abfallbeseitigung. Künftig sollten auch die Hersteller von Fast-Food-Verpackungen, Zigaretten, Einwegbechern und dünnen Tüten zur Kasse gebeten werden. “Das ist nicht nur eine Umweltfrage, sondern auch eine der Gerechtigkeit.” Die gesetzlichen Grundlagen sollten bis spätestens 2022 geschaffen werden.

Am Sonntag hatte Schulze erklärt, sie wolle Plastiktüten generell verbieten lassen. Man habe durch freiwillige Vereinbarungen mit dem Handel seit 2016 bereits zwei Drittel der Plastiktüten ersetzen können. Das reiche aber nicht. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer forderte dagegen, man müsse zunächst den Weg über die Freiwilligkeit gehen.

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