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Unternehmensnachrichten

Autozulieferer Mahle schließt zwei weitere Werke

Frankfurt (Reuters) - Der stark auf Verbrennungsmotoren ausgerichtete Autozulieferer Mahle will im Zuge seines Stellenabbaus zwei weitere Werke dichtmachen.

Für die Standorte Gaildorf in Baden-Württemberg und Freiberg in Sachsen gebe es keine wirtschaftliche Perspektive mehr, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Das Werk Gaildorf mit rund 290 Beschäftigten solle im Lauf des Jahres 2023 stillgelegt werden, ergänzte ein Sprecher. Das Aus für die Fertigung in Sachsen mit 85 Arbeitnehmern sei für Mitte 2022 geplant. Ende dieses Jahres gibt Mahle bereits das Werk im schwäbischen Öhringen auf. Alle Standorte produzieren Komponenten für Diesel- oder Benzinmotoren, die mit dem Umstieg auf klimafreundliche Elektroautos immer weniger gefragt sein werden.

Mahle hatte Mitte September bereits angekündigt, weltweit 7600 und damit fast jede zehnte Stelle zu streichen. In Deutschland sind es rund 2000 Arbeitsplätze, die über Vereinbarungen mit den Betriebsräten sozialverträglich abgebaut werden sollen. Das Unternehmen wolle so durch Kostensenkungen seine Wettbewerbsfähigkeit in den kommenden Jahren sichern, erklärte Mahle.

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