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Inlandsnachrichten

AKK - Einsatz deutscher Soldaten in Mali steht nicht in Frage

German Defence Minister Annegret Kramp-Karrenbauer holds a joint news conference with her counterparts Florence Parly, from France, and Ben Wallace,from the United Kingdom, following a meeting in Dillingen, in the Saarland region, Germany August 21, 2020. REUTERS/Kai Pfaffenbach

Dillingen/Saar (Reuters) - Die Bundesregierung will nach dem Militärputsch in Mali an dem Einsatz der deutschen Soldaten dort festhalten.

“Wir sind der Auffassung, dass das Sahel-Engagement weiterhin notwendig ist, weil der Sahel-Terrorismus nach wie vor eine Bedrohung für uns ist”, sagte Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer am Freitag nach einem Treffen mit ihren britischen und französischen Kollegen im saarländischen Dillingen. Die Bundesregierung verurteile den Putsch und fordere die Verantwortlichen auf wie zugesagt schnellstmöglich zu einer verfassungsgemäßen Ordnung zurückzukehren.

Der Schutz der Soldaten in dem Land habe aktuell Vorrang, sagte die CDU-Politikerin. In den kommenden Tage werde die Regierung mit den internationalen Partnern das weitere Vorgehen besprechen. Am Montag werde im Rahmen dessen in Berlin ein Treffen auf Ebene der Staatssekretäre stattfinden.

Malis Präsident Ibrahim Boubacar Keita, dem Korruption und Versagen im Kampf gegen islamische Aufständische vorgeworfen wird, wurde am Dienstag in seiner Residenz in der Hauptstadt Bamako vom Militär festgesetzt. Die neuen Machthaber erklärten, sie würden innerhalb eines “angemessenen” Zeitraums Wahlen herbeiführen. Das westafrikanische Land ist wegen islamistischer Extremisten und Massenprotesten schon seit einiger Zeit destabilisiert. Das Gebiet gilt als Transitroute für Migranten aus Zentralafrika mit dem Ziel Europa.

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