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Maschinenbauern droht in der EU zweistelliger Exporteinbruch

A worker mounts at the machine-building company Zemmler Siebanlagen in Massen, Germany, March 22, 2018. Picture taken March 22, 2018. To match special report GERMANY-DIGITAL/GAP REUTERS/Hannibal Hanschke

Düsseldorf (Reuters) - Die Auslandsnachfrage nach Maschinen “Made in Germany” bricht infolge der Coronakrise ein.

“Die Exportrückgänge in die EU-Partnerländer könnten in den kommenden Berichtsmonaten zweistellig ausfallen, denn bereits im März verzeichneten die deutschen Maschinenbauer ein Minus von mehr als 21 Prozent beim Export in die EU”, erklärte der Konjunkturexperte des Branchenverbandes VDMA, Michael Wortmann, am Montag. Das führte im ersten Quartal insgesamt zu einem Rückgang der Ausfuhren um 6,6 Prozent auf 41,9 Milliarden Euro.

Leichte Entspannungstendenzen gebe es zwar bei den Maschinenexporten nach China. Im Gegenzug dazu habe sich das bis zum März noch positive Bild in den USA bereits deutlich eingetrübt. “Auch aus unserer aktuellen Corona-Blitzumfrage geht hervor, dass die Nachfrage aus den USA abnehmen dürfte”, so Wortmann.

Der Maschinen- und Anlagenbau ächzt unter der Coronakrise, da die Nachfrage seit zwei Jahren ohnehin wegen der Handelsstreitigkeiten zwischen China und den USA rückläufig ist. Die als Rückgrat der deutschen Wirtschaft geltenden Branche mit ihren über eine Million Beschäftigten hatte zuletzt ihre bereits schwachen Erwartungen für das laufende Jahr zurückgenommen. Das von Anfang März prognostizierte Produktionsminus von fünf Prozent sei nicht mehr zu halten, hieß es beim Branchenverband VDMA.

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