September 5, 2019 / 8:23 AM / 10 days ago

Keine Hoffnung auf Erholung bei deutschen Maschinenbauern

Unfinished aluminium bodies of medium format twin-lens Rolleiflex (TLR) cameras are pictured at a factory in Braunschweig (Brunswick) near the Lower Saxony capital of Hanover April 13, 2015. The remnants of the once proud German camera equipment factory Rollei, founded in 1920 by the merchant Paul Franke and by the ingenious constructing engineer Reinhold Heidecke, will see a liquidation auction on April 21 in Braunschweig. The cameras have been produced under the name DHW Fototechnik by three former employees after Franke & Heidecke declared itself insolvent in 2009. Next Tuesday will mark the final end of a legend since the manually focused, mechanic and reliable 6x6 TLR Rolleiflex was first introduced in 1929. Some of the world's most decisive historical moments were captured over decades with the iconic twin-lens Rolleiflex. Picture taken April 13, 2015. REUTERS/Wolfgang Rattay

Düsseldorf (Reuters) - Bei den deutschen Maschinenbauern gibt es trotz eines abgeschwächten Abwärtstrends im Juli keine Hoffnung auf bessere Zeiten.

Die Bestellungen sanken um drei Prozent, wie der Branchenverband VDMA am Donnerstag mitteilte. Dabei schrumpften die Auftragseingänge im Inland um vier Prozent und die Aufträge aus dem Ausland um drei Prozent. “Damit ist der Abschluss im Juli zwar weniger trübe ausgefallen – eine kleine Atempause. Doch der Trend zeigt weiter nach unten und die Geschäfts- und Exporterwartungen bleiben angesichts der konjunkturellen und politischen Risiken für die zweite Jahreshälfte pessimistisch”, erklärte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers.

Positiv sei allein, dass die Bestellungen aus den Euro-Ländern um drei Prozent zulegten. Dagegen sanken die Order aus den Nicht-Euro-Ländern um fünf Prozent. In dem von Schwankungen weniger beeinflussten Drei-Monats-Zeitraum von Mai bis Juli gingen die Bestellungen um acht Prozent zurück, im In- und Ausland gleichermaßen um acht Prozent.

Die als Rückgrat der deutschen Wirtschaft geltende Branche mit mehr als einer Million Beschäftigten hatte im ersten Halbjahr einen Rückgang der Bestellungen um neun Prozent verbucht. Deutschlands zweitgrößter Industriezweig nach der Autobranche erwartet in diesem Jahr erstmals seit 2013 einen Rückgang der Produktion. Der VDMA hatte Anfang Juli seine Erwartungen eingedampft und rechnet nun mit einem Minus von zwei Prozent. Die stark exportorientierten Hersteller - rund drei Viertel der Anlagen gehen ins Ausland - hatten zuvor noch ein Plus von einem Prozent erwartet.

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