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Wirtschaftsnachrichten

Studie - Zweite Infektionswelle trübt Stimmung im deutschen Mittelstand

FILE PHOTO: A computer image created by Nexu Science Communication together with Trinity College in Dublin, shows a model structurally representative of a betacoronavirus which is the type of virus linked to COVID-19, better known as the coronavirus linked to the Wuhan outbreak, shared with Reuters on February 18, 2020. NEXU Science Communication/via REUTERS THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. MANDATORY CREDIT./File Photo

Berlin (Reuters) - Die zweite Corona-Infektionswelle drückt auf die Stimmung der kleineren und mittleren Betriebe in Deutschland.

Im Oktober hätten die Sorgenfalten im Mittelstand angesichts rasant steigender Covid19-Infektionen und absehbaren Geschäftsbeschränkungen wieder zugenommen, sagte KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib am Montag zum Mittelstandsbarometer der staatlichen Förderbank. “Die für November beschlossenen Teil-Lockdowns in Deutschland und fast allen anderen europäischen Ländern werden den Konjunkturaufschwung erst einmal unterbrechen.” Das KfW/Ifo-Barometer sank im Oktober leicht - und zwar ausschließlich wegen der schlechteren Erwartungen. Die Geschäftslage der Firmen hingegen verbesserte sich etwas.

Bei den Großunternehmen entwickelten sich den Angaben zufolge gute Lage und schlechte Erwartungen noch stärker in entgegengesetzte Richtung. In der Industrie hellte sich die Stimmung bei großen und mittelständischen Betrieben auf. “Gerade die exportorientierte Industrie dürfte von der kräftigen Erholung in China und den USA profitieren”, erklärte die KfW, warnte aber zugleich: “Mit wieder schwächeren Geschäfts- und Exporterwartungen, insbesondere bei den großen Industrieunternehmen, deutet sich ein nachlassendes Tempo an.”[nL8N2HV21O]

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