April 10, 2019 / 11:27 AM / 3 months ago

Netzagentur will Telekom Mieterhöhung für "letzte" Meile erlauben

A wireless home phone in brand magenta colour of Deutsche Telekom is pictured in the shop, at headquarters of the German telecommunications giant in Bonn, Germany, February 19, 2019. REUTERS/Wolfgang Rattay

Berlin (Reuters) - Die Deutsche Telekom darf künftig von ihrer Konkurrenz mehr Geld für ihre Anschlüsse verlangen.

Die Miete für die sogenannte letzte Meile könne ab Juli auf monatlich 11,19 Euro steigen nach zuletzt 10,02 Euro, teilte die Bundesnetzagentur am Mittwoch mit. Die letzte Meile ist der Abschnitt des Telekom-Netzes vom Hauptverteiler bis zum Anschluss beim Kunden, über den Konkurrenten wie United Internet oder Vodafone nicht immer verfügen und deswegen auf die Nutzung der Telekom-Kabel angewiesen sind. Ende 2018 hatte die Telekom rund 5,2 Millionen dieser Leitungen (TAL) an Rivalen vermietet und damit erneut weniger als in den Vorjahren.

Die Netzagentur mit Sitz in Bonn legt die Höhe der Entgelte fest, zu denen Konkurrenten das deutschlandweite Telekom-Netz nutzen dürfen. Die Mieterhöhung begründete die Behörde unter anderem mit höheren Tiefbaupreisen und gestiegenen Kosten für Montagearbeiten. Der Vorschlag soll für drei Jahre gelten.

In trockenen Tüchern ist er noch nicht. In den nächsten Wochen können noch Rivalen und danach die EU-Kommission sowie die europäische als auch nationale Regulierungsbehörden dazu Stellung nehmen. Erfahrungsgemäß wird der Vorschlag der Netzagentur dabei kaum noch verändert.

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