November 20, 2018 / 12:53 PM / 20 days ago

Shell kürzt wegen Rhein-Niedrigwasser Produktion in Raffinerien

People stroll on a sandbank that is usually covered by the river Rhine as a Dutch tanker ship cruises on the partially dried out waterway in Oberwesel, Germany, August 12, 2018, as water levels remain low due to drought and heatwave hindering freight vessels from sailing fully loaded on the river. Reuters/Wolfgang Rattay

London (Reuters) - Shell hat wegen des seit Monaten anhaltenden Niedrigwassers im Rhein die Produktion in den Raffinerien in Godorf und Wesseling seit geraumer Zeit zurückgefahren.

Wegen des extrem niedrigen Pegels könnten keine Lastkähne mehr in den Hafen in Wesseling, teilte der niederländisch-britische Öl-Konzern am Dienstag mit. Auch im Godorfer Hafen gebe es Einschränkungen wegen des Wasserstands. “Wir nutzen alle uns zur Verfügung stehenden Versorgungswege und haben den Produktionsumfang angepasst.” Dies sei bereits vor einigen Wochen geschehen.

Seit Juni schränken die niedrigen Pegelstände am Rhein die Schifffahrt ein. Kraftstoffe können nur noch eingeschränkt über den Rhein transportiert werden. Das trieb die Preise für Benzin und Heizöl in die Höhe, einzelne Tankstellen meldeten schon Nachschubprobleme. Herkömmliche Binnenschiffe können nicht mehr voll beladen werden. Auch Industriekonzerne wie Thyssenkrupp, ArcelorMittal oder BASF mussten deshalb schon ihre Produktion kürzen.

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