July 12, 2018 / 12:14 PM / 4 months ago

Übernahmekandidat Norwegian Air schneidet besser ab als erwartet

FILE PHOTO: A view of parked aircraft belonging to budget carrier Norwegian at Stockholm Arlanda Airport in this March 5, 2015 file photo. REUTERS/Johan Nilsson/TT News Agency/FilesATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. SWEDEN OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN SWEDEN. NO COMMERCIAL SALES GLOBAL BUSINESS WEEK AHEAD PACKAGE - SEARCH 'BUSINESS WEEK AHEAD APRIL 18' FOR ALL IMAGES - GF10000386297/File Photo

Düsseldorf (Reuters) - Der Billigflieger Norwegian Air Shuttle hat im zweiten Quartal überraschend die Ergebniswende geschafft und einen Nettogewinn verbucht.

Die an Passagierzahlen gemessen drittgrößte Low-Cost-Airline verbuchte unter dem Strich ein Plus von 300 Millionen Kronen (31,7 Millionen Euro) nach einem Verlust von 691 Millionen Kronen (73,04 Millionen Euro) vor Jahresfrist, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Von Reuters befragte Analysten hatten einen Verlust von 535 Millionen Kronen (56,6 Millionen Euro) erwartet.

Die rasch wachsende Fluglinie ist ins Visier von Konkurrenten geraten. Allerdings blitzte der britisch-spanische Luftfahrtkonzern IAG, der an Norwegian seit Kurzem beteiligt ist, mit zwei Übernahmeofferten bei Großaktionär und Vorstandschef Chef Björn Kjos ab. Auch die Lufthansa steht “in Kontakt” mit der skandinavischen Billigairline, hatte Vorstandschef Carsten Spohr zuletzt erklärt.

Für die Aktionäre sei es zu früh, jetzt zu verkaufen, sagte Kjos. “Wir haben dieses Jahr unsere Expansion noch nicht abgeschlossen.” Das sollte erst einmal geschehen und dann die Ernte eingeholt werden. Kjos und Aufsichtsratschef Björn Kise sind die größten Aktionäre der Fluggesellschaft.

Sollte Norwegian in einem der großen Luftfahrtkonzerne aufgehen, wäre das der nächste Schritt in der Branchenkonsolidierung nach der Pleite von Air Berlin und der britischen Monarch im vergangenen Jahr.

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