February 28, 2009 / 12:15 PM / 11 years ago

Guttenberg: Keine Nostalgie bei Diskussion über Opel-Hilfen

Berlin (Reuters) - Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat in der Diskussion über staatliche Hilfe für den Autohersteller Opel Sachlichkeit angemahnt.

“Bei Opel geht es nicht um die Frage, ob wir uns an einem romantischen Begriff aus reiner Nostalgie festhalten wollen, sondern darum, ob wir eine Unternehmensstruktur vorfinden, die dauerhaft tragfähig ist”, sagte der CSU-Politiker der Zeitung “Bild am Sonntag” laut Vorabbericht vom Samstag. “Wir würden uns alle freuen, wenn Opel am Markt bleiben würde. Das kann aber nicht der Staat allein bewerkstelligen.”

GM Europe hatte am Freitag nach Beratungen mit den Arbeitnehmern einen Rettungsplan vorgestellt, der die Herauslösung von Opel aus dem angeschlagenen US-Mutterkonzern General Motors vorsieht. Dieses Konzept will Guttenberg von Montag an prüfen.

Skeptisch äußerte sich Guttenberg zu Hilfen für den Autozulieferer Schaeffler, der durch die milliardenschwere Übernahme des größeren Rivalen Continental in Schieflage geraten ist. “Im Mittelpunkt meiner Betrachtung steht das Unternehmen und nicht die Unternehmensführung”, sagte Guttenberg. “Viel wichtiger ist die Frage, ob neue Investoren gewonnen werden können, und wie hoch das Risiko ist, dass etwaige staatliche Bürgschaften fällig werden.”

Guttenberg wollte im Laufe des Samstags mit den Regierungschefs der vier Bundesländer mit Opel-Standorten beraten.

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