April 24, 2018 / 4:24 PM / in 6 months

Lichtkonzern Osram macht Abstriche an der Prognose

München (Reuters) - Der Münchner Lichttechnik-Konzern Osram muss Abstriche bei seinen Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr machen.

Light bulbs of lamp manufacturer Osram are seen in a shop in Germering, near Munich, November 28, 2012. REUTERS/Michaela Rehle/File Photo GLOBAL BUSINESS WEEK AHEAD PACKAGE - SEARCH 'BUSINESS WEEK AHEAD NOV 7' FOR ALL IMAGES

Der Umsatz werde 2017/18 (Ende September) auf vergleichbarer Basis nicht wie geplant um 5,5 bis 7,5 Prozent steigen, sondern nur um drei bis fünf Prozent, teilte Osram am Dienstagabend mit. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) werde mit 640 Millionen Euro um 60 Millionen geringer ausfallen als gedacht. Grund dafür seien unter anderem der schwache Dollar und das maue zweite Quartal. Zwischen Januar und März sei der Umsatz nur um 1,8 Prozent auf 1,01 Milliarden Euro gestiegen, das Ebitda habe bei rund 150 Millionen Euro gelegen.

Dazu dürfte Osram in den nächsten Monaten von einem weiteren Personalabbau in Deutschland und der Zentrale belastet werden. Der “geordnete Umbau der Beschäftigungsstruktur an den deutschen Standorten und in den indirekten Funktionen” könnte rund 60 bis 70 Millionen Euro vor Steuern kosten. In den Prognosen sei dies aber nicht enthalten, weil ungewiss sei, wie lange die Verhandlungen mit den Betriebsräten dauerten.

Im Frankfurter Späthandel stürzte die Osram-Aktie um 8,7 Prozent auf 53,22 Euro ab.

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