October 24, 2011 / 6:07 AM / 8 years ago

Prozess gegen Ex-BayernLB-Risikochef beginnt

BayernLB-Logo vor der Silhouette eines Angestellten am 24. März 2009 in München. REUTERS/Michael Dalder

München (Reuters) - Vor dem Landgericht München muss sich ab heute (Montag) der frühere BayernLB-Risikovorstand Gerhard Gribkowsky wegen Bestechlichkeit, Untreue und Steuerhinterziehung verantworten.

Gribkowsky soll Deutschlands zweitgrößter Landesbank Anfang 2006 beim Verkauf der Formel-1-Vermarktungsrechte an den britischen Finanzinvestor CVC einen Schaden von 66 Millionen Dollar zugefügt haben. Zudem soll er sich bei dem Deal selbst bereichert haben. Hier geht es umgerechnet um 32,5 Millionen Euro.

Dem 53-Jährigen, der seit Anfang 2011 in Untersuchungshaft sitzt, droht eine jahrelange Haftstrafe. In dem Prozess sind zunächst 26 Termine bis Mitte Januar 2012 angesetzt. Dutzende Zeugen sollen vernommen werden, darunter auch der schillernde Formel-1-Chef Bernie Ecclestone. Gegen den Briten wird selbst ermittelt. Er spielt laut Anklage eine Hauptrolle in dem Krimi, schließlich sollen von ihm die Gelder an Gribkowsky stammen, die als Beratungshonorare getarnt waren.

In einem ersten Zivilverfahren hat das Landgericht im Mai festgestellt, dass die BayernLB sehr wahrscheinlich einen Anspruch auf Schadenersatz hat. Das Vermögen des Ex-Bankers wurde sichergestellt.

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