March 20, 2018 / 9:43 AM / in a month

Puma will bis 2022 deutlich profitabler werden

Frankfurt (Reuters) - Der Sportartikelhersteller Puma setzt sich nach dem Teilausstieg des Mehrheitsaktionärs Kering für die nächsten Jahre neue Wachstumsziele.

FILE PHOTO: The logo of German sports goods firm Puma is seen at the entrance of one of its stores in Vienna, Austria, March 18, 2016. REUTERS/Leonhard Foeger /File Photo

Bis 2022 solle der Umsatz jährlich um rund zehn Prozent steigen, teilte der Konzern aus Herzogenaurach am Dienstag anlässlich seines Investorentages mit. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) soll spätestens 2022 bei rund zehn Prozent liegen. Im vergangenen Jahr hatte der Erlös währungsbereinigt um 16 Prozent auf 4,14 Milliarden Euro zugelegt, das Ebit verdoppelte sich auf 245 Millionen Euro. Damit lag die Ebit-Marge bei 5,9 Prozent.

Dazu will Puma ab 2019 zwischen 25 und 35 Prozent des Konzernergebnisses als Dividende an die Aktionäre ausschütten. Für 2017 zahlt Puma eine Dividende von 12,50 Euro je Aktie, was insgesamt den Nettogewinn übersteigt. 160 Millionen Euro bekommt allein Kering quasi als Abschiedsgeschenk. Der französische Luxusgüterkonzern hatte angekündigt, den Großteil seines Puma-Pakets von 86 Prozent an die eigenen Aktionäre weiterzureichen. Größter Puma-Anteilseigner wird damit die französische Unternehmerfamilie Pinault mit 29 Prozent. Kering behält 16 Prozent.

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