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Unternehmensnachrichten

Französischer Luxuskonzern Kering macht Puma-Aktien zu Geld

FILE PHOTO: The logo of German sports goods firm Puma is seen at the entrance of one of its stores in Vienna, Austria, March 18, 2016. REUTERS/Leonhard Foeger

München (Reuters) - Der französische Luxuskonzern Kering hat sich von einem knapp sechsprozentigen Aktienpaket seiner ehemaligen Tochter Puma getrennt.

Das setzte die Aktie des fränkischen Sportartikelkonzerns am Dienstag unter Druck. Der Eigentümer von Marken wie “Gucci” und “Yves Saint Laurent” brachte über Nacht rund 8,8 Millionen Puma-Aktien für insgesamt 656 Millionen Euro bei institutionellen Investoren unter, wie er in Paris mitteilte. Der Verkaufspreis lag mit 74,50 Euro je Aktie um 4,6 Prozent unter dem Xetra-Schlusskurs vom Montag. Puma fielen am Dienstag zum Handelsauftakt um 3,6 Prozent.

Mit der Platzierung baut Kering seine Beteiligung an Puma weiter ab auf 9,8 von 15,7 Prozent. Die Franzosen hatten bereits 2018 den Großteil ihrer Puma-Aktien an die eigenen Aktionäre weitergereicht. Mit 28,5 Prozent größter Anteilseigner bei dem Unternehmen aus Herzogenaurach ist wie bei Kering die Unternehmerfamilie Pinault.

Die Puma-Aktien haben ihren Kurssturz aus der Corona-Krise fast vollständig wettgemacht. Damals hatte ein Großteil der Sportartikelgeschäfte weltweit wochenlang geschlossen. Die Hersteller blieben auf den Waren sitzen, Puma und der größere Konkurrent Adidas besorgten sich milliardenschwere Hilfskredite vom Staat. Seit Mitte März hat sich der Kurs der Puma-Aktie im Nebenwerteindex MDax fast verdoppelt.

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