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Inlandsnachrichten

Verteidigungsministerium zieht Vergabe für Sturmgewehr zurück

German Defense Minister Annegret Kramp-Karrenbauer arrives to attend a news conference with Eberhard Zorn, Inspector General of the Bundeswehr (not pictured), on German armed forces Bundeswehr Special Forces Command (KSK) in Berlin, Germany July 1, 2020. REUTERS/Fabrizio Bensch/Pool

Berlin (Reuters) - Das Verteidigungsministerium hat den geplanten Auftrag eines neuen Sturmgewehrs für die Bundeswehr bei der thüringischen Firma C.G.Haenel gestoppt.

Grund sei, dass eine Patentrechtsverletzung durch die Firma nicht auszuschließen sei, teilte das Ministerium am Freitag mit. “Vor diesem Hintergrund war die Vergabestelle des Bundes angehalten, das Informationsschreiben an die Bieter über die beabsichtigte Zuschlagserteilung an die Firma C.G. Haenel GmbH aufzuheben”, heißt es in einer Mitteilung. Die Vergabestelle des Bundes werde damit in eine Neubewertung der Angebote unter Berücksichtigung aller Aspekte eintreten.

Der Zuschlag für das Sturmgewehr der Firma Haenel Mitte September hatte für erhebliche Diskussionen gesorgt. Die Firma gehört einem Staatskonzern in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Firma Heckler und Koch, die bisher die Bundeswehr mit Sturmgewehren ausstattete, war rechtlich gegen die Vergabe vorgegangen.

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