March 27, 2019 / 10:06 AM / 3 months ago

Regierung ringt um Einigung bei Rüstungsexporten

Parts for the Heckler & Koch MG 5 machine gun are pictured during a guided media tour at their headquarters in Oberndorf, 80 kilometers southwest of Stuttgart, Germany, May 8, 2015. Perched at the top of a steep winding road in the lush green forests of Swabia in southern Germany sits a fenced-in compound of unremarkable boxy white buildings that house a company under seige. Heckler and Koch (HK) is one of the most successful gun manufacturers in the world. Last year, Berlin abruptly reversed course on arms exports following a storm of media criticism. Tighter restrictions introduced by Economy Minister Sigmar Gabriel ground HK's Middle East business to a halt, hammering revenues. Picture taken May 8 ,2015. REUTERS/Ralph Orlowski

Berlin (Reuters) - Die großen Koalition versucht, eine Einigung im Streit über Rüstungsexporte zu erzielen.

Deshalb tritt nach Informationen aus Regierungskreisen am Mittwoch nach dem Kabinett der Bundessicherheitsrat zusammen. Geklärt werden muss vor allem, ob das bis Ende März geltende Moratorium für Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien verlängert werden soll. Dies hatte die SPD-Fraktion gefordert, die Union sieht dies kritisch. Als Kompromiss ist nach Informationen von Reuters aus Koalitionskreisen im Gespräch, dass das Moratorium für Saudi-Arabien bis Oktober verlängert wird. Zugleich könnte es aber die Erlaubnis geben, dass gemeinsam mit EU-Partnern produzierte Rüstungsgüter, die etwa Frankreich und Großbritannien an Saudi-Arabien liefern wollen und deren Ausfuhr vor dem Moratorium bereits genehmigt worden war, exportiert werden dürfen.

Frankreich pocht zudem auf eine Zusage der Bundesregierung, dass nationale Alleingänge Deutschlands beim Verbot von Rüstungsausfuhren künftig bei der geplanten gemeinsamen Entwicklungen eines Kampfjets und Panzers ausgeschlossen werden.

Die französische Kritik an der deutschen Praxis war nach Angaben von Diplomaten auch Thema beim Frühstück von Außenminister Heiko Maas und seinem französischen Kollegen Jean-Yves Le Drian, der danach an der Sitzung des Bundeskabinetts teilnahm. Zuvor hatte die französische Botschafterin Anne-Marie Descotes eine Änderung der deutschen Politik gefordert.

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