May 3, 2012 / 12:43 PM / 7 years ago

Gauck für längere Lebensarbeitszeit

Berlin (Reuters) - Bundespräsident Joachim Gauck plädiert für eine längere Lebensarbeitszeit ohne eine starre Grenze für den Renteneintritt.

“Ich wünsche mir, dass jene, die es wollen, länger im Beruf bleiben können”, sagte das Staatsoberhaupt am Donnerstag beim Deutschen Seniorentag in Hamburg. Derzeit müssen Arbeitnehmer in der Regel mit Eintritt in das Rentenalter ihren Arbeitsplatz aufgeben. Zurzeit läuft eine Übergangsphase, in der das Rentenalter schrittweise von 65 auf 67 Jahre erhöht wird. Er wünsche sich individuelle Übergänge zwischen den Lebensphasen, sagte Gauck.

Die Erhöhung des Renteneintrittalters durch die damalige rot-grüne Bundesregierung wurde unter anderem mit den steigenden Kosten durch die Rentenzahlungen begründet. Zugleich steigt durch die demografische Entwicklung das Durchschnittsalter der Deutschen, die unter anderem durch den medizinischen Fortschritt immer älter werden. Gegner eines höheren Renteneintrittsalters führen unter anderem an, dass es für ältere Arbeitnehmer kaum Arbeitsplätze gibt.

“Niemanden sollte Unzumutbares zugemutet werden”, sagte Gauck. Allerdings fügte er hinzu, Zumutbares solle verlangt werden, vor allem wenn dies erwünscht sei. Ziel der Politik ist es, immer mehr ältere Menschen in Beschäftigungen zu halten.

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