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Rhön-Klinikum-Chef sieht Verbesserungsbedarf
13. August 2017 / 13:26 / in 2 Monaten

Rhön-Klinikum-Chef sieht Verbesserungsbedarf

Frankfurt (Reuters) - Der Chef von Rhön Klinikum will den Krankenhausbetreiber weiter auf Trab bringen.

A hospital of German healthcare company Rhoen-Klinikum AG is pictured in Bad Neustadt near Fulda September 3, 2012. German healthcare conglomerate Fresenius has dropped its attempt to take over Rhoen-Klinikum after two other companies bought stakes to block the 3.1 billion-euro ($3.9 billion) merger of Germany's two biggest private hospital operators. REUTERS/Alex Domanski (GERMANY - Tags: BUSINESS HEALTH)

“Mit Blick auf das operative Geschäft müssen wir klar besser werden”, sagte Stefan Holzinger der “Welt am Sonntag”. Beim Gewinn vor Steuern und Abschreibungen rechne er für das laufende Jahr mit einem Wert zwischen 85 und 105 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr waren es noch 115 Millionen Euro gewesen. Es sei wahrscheinlicher, dass das Unternehmen das obere Ende dieser Spanne erreiche, da man sich mit dem Land Hessen im jahrelangen Streit um die Finanzierung von Forschung und Lehre an den Universitätskliniken Gießen und Marburg geeinigt habe.

Die vergangenen Monate waren turbulent für Rhön Klinikum. Mit Holzinger gab es einen neuen Chef, der Vorstand wurde verkleinert, die Dividende für 2016 gekürzt. Dazu kam, dass die Großaktionäre sich ein Wettrennen beim Aufstocken ihrer Anteile lieferten. So stockte die Hamburger Klinikkette Asklepios mit ihrem Eigentümer Bernard Broermann den Anteil auf rund 25 Prozent auf, der hessische Klinikzulieferer B.Braun erhöhte ebenfalls auf 25 Prozent. Rhön-Gründer und -Aufsichtsratschef Eugen Münch hält zusammen mit seiner Frau Ingeborg knapp 17 Prozent. Holzinger räumte ein, der Kurs der im SDax notierten Rhön-Aktien, der momentan knapp unter 27 Euro liegt, sei getrieben “von einer gewissen Übernahmefantasie und den Zukäufen der Großaktionäre”.

Von einer Krise wollte er nicht reden. “Krise ist doch Quatsch!” Um dem Konzern wieder auf die Beine zu helfen, setzt der Chef des Klinikbetreibers auf zunehmende Digitalisierung. So würden in einer elektronischen Akte etwa alle Patientendaten gesammelt. Bei Schlaganfallpatienten gewinne man Zeit durch die Vernetzung mit dem Notarztwagen.

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