May 4, 2009 / 12:53 PM / in 11 years

Finanzkrise drückt Gewinn von R+V Versicherung

Frankfurt, 04. Mai (Reuters) - Die zur genossenschaftlichen Bankengruppe gehörende R+V Versicherung hat im vergangenen Jahr die Finanzkrise zu spüren bekommen. Der Nettogewinn brach um drei Viertel auf 117 Millionen Euro ein, wie der Konzern am Montag mitteilte. Einer der Hauptgründe dafür war der Rückgang der Aktienkurse an den weltweiten Börsen, was zu Wertkorrekturen geführt habe. Operativ habe die Gesellschaft in allen Geschäftsbereichen Gewinn ausgewiesen. Die Beiträge stiegen um 4,5 Prozent auf 9,45 Milliarden Euro.

In der Kernsparte Lebens- und Pensionsversicherung kletterten die gebuchten Brutto-Beiträge um 3,3 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro. Die Schaden- und Unfallversicherung wuchs gut zwei Prozent und damit deutlich stärker als der Markt, der nach R+V-Angaben um 0,2 Prozent zulegte. Auch mit dem Beginn von 2009 zeigte sich der Vorstand zufrieden. Alle Sparten seien gewachsen. Insgesamt erhöhnten sich die Beitragseinnahmen im Inland um 9,9 Prozent.

Die R+V ist eine der größten Versicherungsgesellschaften in Deutschland und gehört dem Genossenschaftssektor. Knapp drei Viertel hält die DZ Bank, gut 15 Prozent werden von dem anderen Spitzeninstitut, der WGZ Bank, gehalten.

Reporter: Patricia Uhlig; redigiert von Georg Merziger

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