September 30, 2019 / 8:42 AM / 17 days ago

Energiekonzern RWE nach Innogy-Deal auf Ökokurs

The logo of RWE, one of Europe's biggest electricity and gas companies is seen at block F/G of RWE's new coal power plant in Neurath, north-west of Cologne, Germany. Picture taken March 3, 2016. REUTERS/Wolfgang Rattay

Essen (Reuters) - Der lange Zeit auf Atom- und Kohlekraftwerke setzende Energiekonzern RWE will sich nach dem Innogy-Deal schrittweise über die nächsten Jahrzehnte zu einem reinen Ökostromerzeuger wandeln.

“2040 wird RWE zu 100 Prozent klimaneutral sein”, sagte Vorstandschef Rolf Martin Schmitz am Montag auf einer Pressekonferenz in Essen. Pro Jahr werde der Konzern netto rund 1,5 Milliarden Euro in den Ausbau des Geschäfts mit erneuerbarer Energie und Speicher investieren. Gemeinsam mit Partnern könnten daraus zwei bis drei Milliarden werden. Auch das Gas- und LNG-Geschäft solle ausgebaut werden.

RWE hatte seine bisherige Ökostromtochter Innogy zerschlagen. Das Vertriebs- und Netzgeschäft stieß der Versorger an den Rivalen E.ON ab, an dem RWE nun mit knapp 17 Prozent beteiligt ist. RWE übernahm zudem das Ökostromgeschäft von Innogy und das von E.ON. Die Essener steigen damit zu einem der größten Erzeuger Erneuerbarer Energie in Europa auf.

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