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Gericht hält Klimaschutzklage gegen RWE für möglich
13. November 2017 / 16:00 / vor 9 Tagen

Gericht hält Klimaschutzklage gegen RWE für möglich

Düsseldorf (Reuters) - Im Streit mit dem Energiekonzern RWE um Klimaschäden kann ein Landwirt aus Peru auf einen Etappensieg hoffen.

Peruvian farmer and mountain guide Saul Luciano Lliuya and his lawyer Roda Verheyen appeal to the high regional court of Hamm, to take RWE, one of Europe's biggest electricity companies, to court for causing the climate change, in Hamm, Germany, November 13, 2017. REUTERS/Wolfgang Rattay

Vor dem Oberlandesgericht Hamm wird Ende des Monats darüber entschieden, ob die Schadenersatzklage des Landwirts in die Beweisaufnahme geht. Der Senat halte nach derzeitigem Stand das Klagebegehren für schlüssig, RWE habe aber noch die Möglichkeit einer schriftlichen Stellungnahme, sagte ein Sprecher des Gerichts am Montag. Für den 30. November sei ein Verkündungstermin anberaumt worden. In der ersten Instanz war die Klage im Dezember 2016 vom Landgericht Essen abgewiesen worden.

Der Landwirt Saúl Lliuya fordert von RWE 17.000 Euro für Schutzmaßnahmen gegen das Überlaufen eines Gletschersees oberhalb seiner Heimatstadt Huarez. Ursache für das Schmelzen sei der Klimawandel, den RWE mit seinen Kohlekraftwerken mitverursacht habe.

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