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Inlandsnachrichten

Regierung sieht Hoffnung bei Schweinefleisch-Exporten

The Chancellery is pictured in Berlin, Germany, January 21, 2016. REUTERS/Fabrizio Bensch

Berlin (Reuters) - Das Landwirtschaftsministerium sieht Chancen, dass deutsche Schweinefleisch-Exporte in Länder wie China, Japan und Südkorea doch noch möglich sein werden.

“Es gibt Hoffnung”, sagte eine Sprecherin des Ministeriums am Mittwoch in Berlin mit Blick auf die Importverbote wegen der aufgetretenen Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg. Die Gespräche mit den Regierungen dieser wichtigen Absatzmärkte liefen weiter. Man setze weiter darauf, dass die Länder das in der EU geltende Prinzip von regionalen statt nationalen Exportbeschränkungen akzeptieren könnten. China habe selbst die Afrikanische Schweinepest im Land und zugleich einen hohen Bedarf an Schweinefleisch. Zu den in Brandenburg gefundenen fünf weiteren Fällen von Schweinepest bei Wildschweinen gebe es noch keine weiteren Erkenntnisse.

Vergangene Woche war das Schweinepest-Virus in einem Wildschwein im Brandenburger Spree-Neiße-Kreis südöstlich von Berlin nachgewiesen worden. China, der größte Bezieher von Schweinefleisch aus Deutschland außerhalb der EU, verhängte daraufhin ebenso wie andere Länder einen Importstopp. Da Deutschland derzeit aber auch keine Zertifikate ausstellen kann, dass das Schweinefleisch frei von der Afrikanischen Schweinepest ist, gibt es auch faktisch einen Exportstopp in Länder außerhalb der EU. Deutschland gehört zu den weltweit größten Schweinefleisch-Exporteuren.

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