14. November 2017 / 16:57 / in 9 Tagen

Scout24 verlangt von ImmobilienScout mehr Wachstum

Frankfurt (Reuters) - Die Internet-Verkaufsplattform Scout24 will ihre Wohnungs-Anzeigenbörse ImmobilienScout24 mit Zusatzangeboten und Zukäufen stärken.

The logo of German publisher Axel Springer is seen at an office building in Zurich July 25, 2013. Publisher Axel Springer struck a 920 million euro ($1.22 billion) deal to sell a clutch of Germany's best-known newspaper and magazines, building up a potential war chest to bid for online classified advertising business Scout24. Deutsche Telekom, which owns Scout24, has asked for tentative bids to be handed in by next Wednesday and expects offers to value the group at no less than 1.5 billion euros ($2 billion), people familiar with the sale process said. REUTERS/Arnd Wiegmann (SWITZERLAND - Tags: MEDIA BUSINESS LOGO)

In den vergangenen zwei Jahren habe Scout24 bei der Immobilienanzeigen-Tochter am Produkt und an der Technik vieles neu erfunden und umgebaut, sagte Vorstandschef Greg Ellis der Nachrichtenagentur Reuters. Die ererbten Probleme hätten das Wachstum um etwa 18 Monate gebremst. “Irgendwann zwischen 2010 und 2020 wollen wir ein Umsatzwachstum im Konzern Richtung 15 Prozent sehen”, sagte der Australier, der 2014 nach Deutschland gekommen war. In den ersten neun Monaten hat zwar AutoScout24 um fast 15 Prozent Umsatz zugelegt, ImmobilienScout war aber nur um fünf Prozent gewachsen.

Bei Wohnungsanzeigen konkurriert Scout24 mit der Springer-Tochter Immowelt, bei Gebrauchtwagen-Inseraten vor allem mit Ebay. Scout24 ist in fünf Märkten vertreten: Deutschland, Österreich, Italien, Belgien und die Niederlande. In den Niederlanden hatte sich das Unternehmen kürzlich bei Kfz-Anzeigen mit einer Übernahme zum Marktführer aufgeschwungen. Im Immobiliengeschäft hat Ellis Ähnliches im Sinn: “Wir glauben ganz sicher, dass wir ergänzende Akquisitionen vor uns haben”, sagte er.

Ein Ende der Immobilien-Euphorie in Deutschland sieht der Scout24-Chef nicht. Es handele sich um einen “kontrollierten, strukturellen Boom”, der durch die Verstädterung und den Wunsch nach der eigenen Immobilie getrieben werde. “Sie können sich in Deutschland Geld für einen festen Zins von 1,5 bis 2,5 Prozent über 15 bis 20 Jahre leihen. Da macht Mieten keinen Sinn.” Die Deutschen hätten verstanden, dass man sich Wohneigentum leisten könne.

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