March 14, 2011 / 3:17 PM / 8 years ago

Kleinaktionärsverband SdK beklagt mangelnden Anlegerschutz

München (Reuters) - Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) beklagt einen unzureichenden Schutz der Interessen von Kleinaktionären.

In seinem jährlichen “Schwarzbuch Börse” sieht der Verband seine Klientel vom Gesetzgeber vernachlässigt. 40 Fälle von “krasser Anlegerschädigung” will die SdK im vergangenen Jahr in Deutschland ausgemacht haben. “Eigenmächtige Großaktionäre und verfeindete Familienstämme schalten und walten, wie sie wollen”, kritisierte die Vereinigung am Montag.

Die Missachtung von Kleinaktionären beginne schon bei der schlechten Anlageberatung durch Banken. Die staatliche Regulierung in dem Bereich gehe weiterhin an dem “Grundübel der provisionsgetriebenen” Investmentratschläge vorbei. “Dementsprechend ist die Anlageberatung im letzten Jahr wohl auch um keinen Deut besser geworden. Wer schon investiert ist und geschädigt wird, kann dann noch weniger auf den Gesetzgeber hoffen”, schimpfte die Aktionärsvereinigung, die in der Vergangenheit im Zusammenhang mit Kursmanipulation ins Visier der Strafermittler geraten war. Der Rechtsschutz für Bestandsaktionäre sei in den vergangenen Jahren “eher abgebaut worden und die Rechtsprechung tut oft genug das Ihrige, um in die falsche Richtung zu arbeiten”.

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