August 6, 2019 / 9:04 AM / 14 days ago

SGL bekräftigt Ergebnisprognose - "Gewisses Risiko"

A technican of Trumpf, a hidden Champion of the German Mittelstand that supplies CO2 laser technology to Dutch ASML and the leader of semiconductor lithography machines, adjusts optical parts for one of their CO2 lasers at the Trumpf headquarters in Ditzingen, Germany, May 15, 2019. Picture taken May 15, 2019. REUTERS/Kai Pfaffenbach

Frankfurt (Reuters) - Der Kohlenstoffspezialist SGL Carbon sieht sich trotz eines deutlichen Ergebnisrückgangs im ersten Halbjahr auf Kurs zu seinen Jahreszielen.

Für 2019 rechnet Vorstandschef Jürgen Köhler weiter mit einem Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich, das bereinigte Betriebsergebnis (Ebit) dürfte auf dem hohen Vorjahresniveau stagnieren. Mit der Ergebnisprognose sei jedoch ein “gewisses Risiko” verbunden, warnte Köhler am Dienstag nun. Er strebt unverändert ein ausgeglichenes Konzernergebnis an, nachdem SGL 2018 von positiven Sondereffekten profitiert hatte. “Trotz der sich weltweit abkühlenden Konjunktur hatten wir speziell in den Märkten Digitalisierung, Energie und Chemie eine weiterhin hohe Nachfrage nach unseren Lösungen”, erklärte Köhler.

Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz des Wiesbadener Unternehmens um rund sechs Prozent auf 562 Millionen Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis sank derweil um 14,5 Prozent auf 37,8 Millionen Euro. Während SGL im Geschäft mit Spezialgrafitprodukten etwa für LED und Halbleiter deutlich zulegte, machten dem Unternehmen Schwierigkeiten im zweiten Geschäftsfeld mit Carbonfasern zu schaffen. Das Ergebnis brach dort im Halbjahr um fast 84 Prozent ein. Dazu führten unter anderem Verschiebungen von Projektabrechnungen im Segment Luftfahrt sowie von Auslieferung im Segment Windenergie auf die zweite Jahreshälfte.

Köhler will bei Carbonfasern nun mit umfangreichen Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung gegensteuern. Diese betreffen vor allem das Segment Textilfasern, wo SGL seine Einkaufsstrategie anpassen will. Dem Geschäftsfeld hatte im ersten Quartal vor allem der Preisverfall bei dem Rohstoff Acrylnitril zu schaffen gemacht.

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