September 20, 2011 / 8:58 AM / 8 years ago

Insider: Siemens hat Geld von Societe Generale abgezogen

Paris/München (Reuters) - Der Siemens-Konzern hat nach Angaben eines Insiders Guthaben von der französischen Großbank Societe Generale abgezogen.

Im Juli, vor der Veröffentlichung der Stresstestergebnisse, seien Einlagen in unbekannter Höhe verschoben worden, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag in Paris. Grund für den Abzug des Geldes sei die Entwicklung der Anlage gewesen, nicht der Zustand der französischen Banken. Siemens und die Societe Generale lehnten eine Stellungnahme ab.

Zuvor hatte die “Financial Times” berichtet, der Konzern habe Guthaben von mehr als einer halben Milliarde Euro aus einer großen französischen Bank abgezogen und bei der EZB angelegt. Ziel sei es gewesen, für das Geld einen sicheren Hafen zu finden. Hintergrund seien zum einen Sorgen um die künftige finanzielle Gesundheit der französischen Bank und zum anderen Anlagevorteile durch höhere Zinszahlungen der EZB, hieß es unter Berufung auf eine Person, die unmittelbar mit der Angelegenheit vertraut sei. Der Vorgang habe bereits vor zwei Wochen stattgefunden. Insgesamt habe Siemens bei der EZB zwischen vier und sechs Milliarden Euro geparkt, größtenteils in Form von Einlagen, die über eine Woche laufen. Von der Siemens-Bank hieß es dazu am Dienstag, der Bericht sei faktisch nicht korrekt.

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