22. August 2017 / 06:23 / vor einem Monat

Schulz - Merkel hat soziale Maßnahmen ausgebremst

Election campaign posters for the upcoming general elections of the Christian Democratic Union party (CDU) with a headshot of German Chancellor Angela Merkel and Germany's Social Democratic Party (SPD) candidate for chancellor, Martin Schulz, are pictured in Berlin, Germany August 21, 2017. REUTERS/Fabrizio Bensch NO RESALES. NO ARCHIVES. - RTS1CMOX

Bremen (Reuters) - SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat die heiße Phase des Wahlkampfes seiner Partei mit scharfen Angriffen auf Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet.

Die SPD sei in der großen Koalition bei sozialen Vorhaben häufig auf den geschlossenen Widerstand des konservativen Blocks um Merkel gestoßen, sagte Schulz am Montag in Bremen bei einer Kundgebung vor Anhängern. So habe Merkel persönlich die von der SPD gewollte Verschärfung der Mietpreisbremse verhindert.

Die SPD habe die Löhne von Leiharbeitern den Tariflöhnen der Festangestellten angleichen wollen. “Diese Schande wollten wir beseitigen. Die CDU hat das verhindert und zwar Angela Merkel ganz persönlich.” Auch ein Rückkehrrecht aus Teilzeitarbeit in Vollzeit sei an Merkel gescheitert.

“Tatsache ist, in unserem Lande geht es nicht gerecht zu”, sagte Schulz weiter. Die SPD werde sich für Chancengleichheit einsetzen. Dafür sollten etwa die Gebühren von der Kita bis zur Universität abgeschafft werden. Zudem würden die Sozialdemokraten mit einer Solidarrente Altersarmut bekämpfen.

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