August 12, 2019 / 5:20 AM / 4 months ago

SPD-Chefin - Es wird weitere Kandidaten für Vorsitz geben

Leadership of Germany's Social Democrats Manuela Schwesig speaks during a news conference in Berlin, Germany, June 24, 2019. REUTERS/Annegret Hilse

Berlin (Reuters) - Die kommissarische SPD-Chefin Manuela Schwesig hat Kritik an dem Auswahlverfahren für die künftige SPD-Spitze zurückgewiesen.

Man habe sich in der Partei mit gutem Grund für dieses Verfahren entschieden und solle sich nun nicht treiben lassen, sagte die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern am Sonntag im ZDF-Sommerinterview. “Ich bin sicher, dass es noch weitere gute Kandidaturen geben wird”, betonte die SPD-Politikerin. Kritik aus den eigenen Reihen von “manchen älteren Herren” wies sie als respektlos zurück, ohne etwa den früheren SPD-Chef Sigmar Gabriel namentlich zu nennen. “Die Lage der SPD ist schwierig, aber nicht hoffnungslos”, fügte sie mit Blick auf die schlechten Umfragewerte der Partei hinzu.

Zudem zog Schwesig eine positive Zwischenbilanz der Arbeit der SPD in der Bundesregierung. Bei der Beantwortung der Frage, ob die Sozialdemokraten in der Regierung bleiben sollten, werde es vor allem um eines gehe: “Kann die große Koalition die Zukunftsfragen in den nächsten zwei Jahren gut beantworten?” Sehr wichtig sei dabei ein überzeugendes Klimaschutzgesetz, das die Regierung am 20. September beschließen will. Zudem forderte Schwesig, dass die Union ihre “Blockade” bei der Grundrente aufgeben solle.

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