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Wirtschaftsnachrichten

Stahlproduktion im Juli auf Sparflamme

FILE PHOTO: A crane lifts up a steel coil at the storage and distribution facility of the steel plant of German steel maker ThyssenKrupp in Duisburg, Germany, January 30, 2020. REUTERS/Wolfgang Rattay

Düsseldorf (Reuters) - Die von der Corona-Krise gebeutelte Stahlindustrie hat auch im Juli ihre Hochöfen auf Sparflamme gehalten.

Die Rohstahlproduktion sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp ein Viertel auf 2,4 Millionen Tonnen eingebrochen, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Montag mitteilte. Von Januar bis Juli liege die Produktion nun mit 19,9 Millionen Tonnen fast 17 Prozent hinter den ersten sieben Monaten des Vorjahres zurück. Den großen Stahlkonzernen wie Thyssenkrupp und Salzgitter macht unter anderem die schwache Nachfrage der Automobilindustrie zu schaffen.

Bei Thyssenkrupp Steel Europe seien noch 15.000 der 27.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit, hatte Stahlchef Bernhard Osburg kürzlich der “WAZ” gesagt. Statt im Schnitt etwas mehr als elf Millionen Tonnen werde Thyssenkrupp in diesem Jahr wohl nur knapp über neun Millionen Tonnen Stahl produzieren.

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