March 20, 2020 / 6:36 AM / 10 days ago

Steuereinnahmen sprudelten noch im Februar - Krisenfolgen kommen erst

General view of the Reichstag as the Dome is closed to tourists to control the impact of coronavirus, in Berlin, Germany March 10, 2020. REUTERS/Michele Tantussi

Berlin (Reuters) - Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern sind im Februar noch unberührt von der Coronavirus-Pandemie weiter deutlich gestiegen.

Sie kletterten gegenüber dem Vorjahr um 6,6 Prozent auf 58,95 Milliarden Euro, wie aus dem aktuellen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht, der am Freitag veröffentlicht wird. Deutliche Zuwächse gab es bei der Lohnsteuer als auch der Umsatzsteuer.

Im Januar 2020 hatte es ein noch höheres Tempo gegeben, obwohl die konjunkturelle Lage bereits schwach war. In den ersten beiden Monaten stiegen die Steuereinnahmen insgesamt um 7,1 Prozent.

Im weiteren Jahresverlauf dürfte die Corona-Krise aber alles überschatten. Zahlreiche Ökonomen rechnen mit einer schweren Rezession. Laut Forschungsinstitut IfW könnte es 2020 einen Konjunktureinbruch von bis zu neun Prozent geben. Das Ifo-Institut kalkuliert bei größeren Produktionseinschränkungen mit einem Minus von sechs Prozent. Das Finanzministerium bekräftigte im Monatsbericht, alles Notwendige zu tun, um die wirtschaftlichen Folgen der Krise zu begrenzen. “Deutschland verfügt über die nötige Finanzkraft und wird sie einsetzen.”

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