August 20, 2018 / 5:25 AM / 3 months ago

CDU-Außenpolitiker - Türkei-Hilfen nur bei Kurswechsel von Erdogan

German and Turkish flags flutter outside the Chancellery in Berlin, Germany, January 22, 2016, ahead of government consultations between German Chancellor Angela Merkel and Turkish Prime Minister Ahmet Davutoglu. REUTERS/Fabrizio Bensch

Berlin (Reuters) - In der Union werden Finanzhilfen für die Türkei nur unter bestimmten Bedingungen für möglich gehalten.

Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt sagte der “Rheinischen Post” (Montagausgabe), ein politischer Kurswechsel in Ankara sei die Voraussetzung. “Die Ursache für die Wirtschafts- und Währungskrise in der Türkei sind die fahrlässigen Äußerungen von Präsident (Recep Tayyip) Erdogan mit Blick auf die Unabhängigkeit der Zentralbank und die Rechtsstaatlichkeit.” Ohne Änderungen hierzu machten Hilfen keinen Sinn. “Wenn die türkische Regierung allerdings umschwenken würde, könnte man über Hilfen nachdenken. Wir haben ein Interesse an einer starken Türkei - aus politischen und ökonomischen Gründen.”

In deutschen Regierungskreisen hatte es zuletzt geheißen, ein IWF-Programm könnte der an den Finanzmärkten unter Druck geratenen Türkei helfen. Allerdings lehnt die Regierung in Ankara dies ab, weil Hilfen des Internationalen Währungsfonds stets mit wirtschaftspolitischen Auflagen verbunden sind.

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