February 7, 2019 / 7:59 AM / in 5 months

Trotz Inflation mehr im Geldbeutel - Reallöhne in Deutschland steigen

A huge specimen of the new 50 Euro banknote is pictured during a news conference at the ECB headquarters in Frankfurt April 4, 2017. REUTERS/Kai Pfaffenbach

Berlin (Reuters) - Trotz der gestiegenen Inflation haben die Beschäftigten in Deutschland unter dem Strich mehr im Geldbeutel.

Der Reallohn stieg 2018 im Schnitt um 1,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Grund dafür sind die Nominallöhne, die mit rund drei Prozent so stark zulegten wie seit 2011 nicht mehr. Damit konnte die mit 1,9 Prozent höchste Inflation seit sechs Jahren wettgemacht werden. 2017 lag der sogenannte Reallohnindex noch bei 0,8 Prozent. Im Durchschnitt gab es für Arbeitnehmer in den vergangenen zehn Jahren jährlich Reallohngewinne von 1,1 Prozent. Dabei stieg die durchschnittliche nominale Verdienstentwicklung von Vollzeit-, Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten jährlich um 2,3 Prozent.

Die steigenden Löhne und die Rekordbeschäftigung haben in den vergangenen Jahren die Wirtschaft in Deutschland kräftig angekurbelt. Denn dank größerer Job-Sicherheit haben die Verbraucher mit ihrem Konsum die Konjunktur spürbar angeschoben, während Impulse vom Außenhandel geringer ausfielen.

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