January 20, 2009 / 6:47 PM / 10 years ago

Telekom verlangt von Konkurrenten höhere TAL-Gebühren

Frankfurt (Reuters) - Die Deutsche Telekom will von ihren Konkurrenten höhere Gebühren für die Nutzung des letzten Leitungsstücks in die Haushalte verlangen.

Der Marktführer teilte am Dienstag mit, bei der Bundesnetzagentur einen Preis von 12,90 Euro beantragt zu haben. Zudem solle das Entgelt für fünf Jahre bis 2014 gelten. Ende März läuft der bisherige monatliche TAL-Preis von 10,50 Euro aus.

Die Telekom muss ihren Wettbewerbern ihre Infrastruktur gegen Gebühr zur Verfügung stellen, die von der Bundesnetzagentur genehmigt wird. Unter anderem von deren Höhe macht der Platzhirsch seine weiteren Investitionen abhängig. Je geringer die Preise, umso schwieriger werde die Finanzierung des Breitbandausbaus, argumentiert der Konzern. Den Wettbewerbern ist überwiegend an niedrigeren Preisen und damit geringeren Kosten gelegen, um selbst investieren zu können. Ende 2008 hatte der Regulierer erstmals eine Gebührenerhöhung zugunsten der Telekom beschlossen.

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