February 5, 2020 / 3:36 PM / 24 days ago

FDP-Chef Lindner will notfalls Neuwahlen für Thüringen

Germany's Free Democratic Party (FDP) leader Christian Lindner gives a statement in Berlin, Germany February 5, 2020, after the state parliament in Thuringia elected Thomas Kemmerich of the Free Democratic Party FDP as new state premier. REUTERS/Annegret Hilse

Berlin (Reuters) - FDP-Chef Christian Lindner hat Union, SPD und Grüne zu einer Kooperation mit dem neuen FDP-Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich in Thüringen aufgefordert.

Kemmerich habe zwar nun große Verantwortung - “aber nicht allein”, sagte Lindner am Mittwoch in Berln. “Es kann gemeinsame Projekte der Parteien der Mitte für die Menschen in Thüringen geben”, betonte er. “Sollten sich Union, SPD und Grüne einer Kooperation mit der neuen Regierung aber fundamental verweigern, dann wären baldige Neuwahlen zu erwarten und aus meiner Sicht auch nötig.” Klar sei, dass es keinerlei Zusammenarbeit mit der AfD geben werde.

Kemmerich wurde überraschend offenbar mit Hilfe der rechtspopulistischen AfD ins Amt gewählt. In geheimer Wahl erhielt er mutmaßlich Stimmen von AfD, CDU und FDP. Amtsinhaber Bodo Ramelow von der Linkspartei unterlag Kemmerich im dritten Wahlgang mit 44 zu 45 Stimmen. Der von der AfD aufgestellte Kandidat erhielt in der entscheidenden Abstimmung keine Stimme mehr.

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