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Wirtschaftsnachrichten

Zahl der Übernachtungen bricht auch im Ferienmonat Juli ein

The lobby of the Hotel Adlon is seen empty as the spread of the coronavirus disease (COVID-19) continues in Berlin, Germany, April 7, 2020. Picture taken April 7, 2020. REUTERS/Axel Schmidt

Berlin (Reuters) - Die deutsche Tourismusbranche hat auch im Ferienmonat Juli wegen der Corona-Krise deutlich weniger Gäste begrüßt.

Die Zahl der Übernachtungen brach um 22,8 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 45,4 Millionen ein, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Besonders Besucher aus dem Ausland blieben fern: Hier gab es ein Minus von 56,7 Prozent auf 4,8 Millionen Übernachtungen, während die der inländischen Gäste nur um 14,9 Prozent auf 40,6 Millionen fiel.

Bis zum Ausbruch der Virus-Pandemie war die Branche auf gutem Weg zum elften Wachstumsjahr in Folge mit einem weiteren Übernachtungsrekord. Wegen strenger Auflagen mit Abstandsgeboten, Kontaktbeschränkungen und Kapazitätsbegrenzungen meldeten die Hotels aber teils massive Umsatzeinbußen bei steigenden Kosten. Von Januar bis Juli sank die Zahl der Übernachtungen um 42,2 Prozent auf insgesamt 162,5 Millionen.

Während die Buchungen bei Hotels in Feriengebieten zuletzt oft einen positiven Trend zeigten, leiden insbesondere die Stadt- und die Tagungshotellerie nach wie vor unter der Krise. Messen, Kongresse, Tagungen können immer noch nicht stattfinden, wodurch Geschäftsreisende fehlen.

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