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Unternehmensnachrichten

MAN-Betriebsrat kündigt erbitterten Widerstand gegen Jobabbau an

Cars and trucks drive on the motorway A8 between Salzburg and Munich, as the spread of the coronavirus disease (COVID-19) continues, near Irschenberg, southern Germany, April 4, 2020. REUTERS/Andreas Gebert TPX IMAGES OF THE DAY

München (Reuters) - Der krisengeschüttelte Lkw- und Bus-Hersteller MAN muss sich beim geplanten Stellenabbau auf heftigen Widerstand der Arbeitnehmer einstellen.

Der MAN-Betriebsrat kritisierte am Freitag die vom Vorstand angekündigte Streichung von bis zu 9500 Arbeitsplätzen ungewöhnlich scharf. “Das sind Management-Konzepte von tief unten aus der Mottenkiste”, erklärte Betriebsratschef Saki Stimoniaris.

Die Belegschaft werde nicht für schwere Managementfehler büßen, sondern Widerstand gegen den Stellabbau leisten. Er forderte den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und kündigte an, dem Vorstand eigene Vorstellungen zur Zukunft von MAN vorzulegen. Der Plan des Managements würde in Deutschland und Österreich “fast jeden zweiten Arbeitsplatz vernichten”.

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