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Unternehmensnachrichten

Braunkohle-Milliardär Kretinsky bei weiteren Energiedeals skeptisch

Huge excavator shovels earth and brown coal in the open-cast lignite mine 'Vereinigtes Schleenhain' near the Boehlen-Lippendorf power station of German power supplier Vattenfall on November 16, 2013. Picture taken November 16. REUTERS/Michaela Rehle (GERMANY - Tags: ENERGY BUSINESS)

Prag (Reuters) - Nach einer jahrelangen Einkaufstour im Energiesektor hat sich der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky zurückhaltend über die Aussichten auf weitere große Zukäufe in der Branche geäußert.

Der Wettbewerb sei durch Pensions- und Infrastrukturfonds schärfer geworden, erklärte der Unternehmer in einem am Dienstag veröffentlichten schriftlichen Interview der Nachrichtenagentur Reuters. In der Stromerzeugung sei weniger auf dem Markt, zudem erschwere der schwankende Co2-Preis die Kalkulation. Dies sei ein Grund, warum er zuletzt in andere Bereiche investiert habe. Kretinsky ist unter anderem Großaktionär bei der Metro und bei ProSiebenSat1.

Energie gehöre aber weiter zu seinem Kerngeschäft, betonte der Unternehmer. Auch seien kleinere Deals hier möglich. Kretinsky hatte 2009 den Energiekonzern EPH mitgegründet, dessen größter Anteilseigner er ist. EPH hatte unter anderem die ostdeutschen Braunkohlekraftwerke und den dazugehörigen Tagebau von Vattenfall übernommen.

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