February 11, 2020 / 2:22 PM / 17 days ago

Brinkhaus warnt - K-Frage könnte Sachdebatte in Koalition überlagern

Ralph Brinkhaus, Bundestag's CDU parliamentary group leader, arrives to give a statement at the party headquarters in Berlin, Germany June 2, 2019. REUTERS/Hannibal Hanschke

Berlin (Reuters) - CDU/CSU-Fraktionschef Ralph Brinkhaus warnt davor, dass die Frage der Kanzlerkandidatur die Sacharbeit in der großen Koalition überlagern könnte.

“Für uns als Fraktion besteht die Gefahr, dass wir uns elendig lange mit Personaldebatten beschäftigen”, sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Berlin. “Wenn wir uns jetzt wieder mit Personalfragen beschäftigen, ist das eine Sache, die nicht besonders hilfreich ist.” Denn die große Koalition habe “dicke, dicke Bretter” vor sich wie die Ergebnisse der Rentenkommission oder den Ganztagesanspruch für Kinder bis zur 4. Klasse.

Brinkhaus wollte sich aber nicht der Forderung von CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt nach einer schnellen Entscheidung über die Kanzlerkandidatur der Union und der Frage anschließen, wer künftig die CDU führen soll. Bisher sei der CDU-Parteitag im Dezember geplant, sagte er. Man solle sich nicht unter Druck setzen lassen und die Gremien beteiligen. Wichtig sei außerdem, dass mit der Frage des Kanzlerkandidaten auch die Frage des Profils der Union verbunden sein müsse. Richtiges Profil sei das einer “Volkspartei der Mitte”, betonte Brinkhaus. Man solle aber auf keinen Fall ein dreiviertel Jahr über Personal debattieren.

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