June 6, 2018 / 8:36 AM / 5 months ago

Uniper-Chef pocht auf Kurs der Selbstständigkeit

Klaus Schaefer, CEO of German energy utility company Uniper SE poses during a news conference in Duesseldorf, Germany, March 8, 2018. REUTERS/Thilo Schmuelgen

Essen (Reuters) - Der Versorger Uniper will sich vom künftigen Großaktionär Fortum nicht an die kurze Leine legen lassen.

Auch wenn Fortum den Anteil des bisherigen Mutterkonzerns E.ON von rund 47 Prozent an Uniper übernommen habe, werde sich nichts an der Einstellung ändern, “uns weiter für unseren Kurs der unternehmerischen Selbstständigkeit starkzumachen”, sagte Uniper-Chef Klaus Schäfer am Mittowch auf der Uniper-Hauptversammlung in Essen. Er gehe davon aus, dass Fortum voraussichtlich “in den nächsten Wochen” die Übernahme der Anteile final vollziehen werde. Dafür müssen noch fusionskontrollrechtliche Freigaben in Russland und der EU erfolgen.

Schäfer liegt mit den Finnen im Clinch. Fortum-Chef Pekka Lundmark hatte erklärt, Uniper habe gegen die Transaktion agiert, was die künftige Zusammenarbeit belaste. Kontrolliere Fortum den Uniper-Anteil endgültig, werde es um eine Verständigung mit den Finnen gehen, sagte Schäfer weiter. Diese müsse aber die Interessen der Gesellschaft, ihrer Mitarbeiter und den Aktionären bestmöglich widerspiegeln. Uniper wolle die Grundlagen für eine “konstruktive Zusammenarbeit” schaffen. Ein Kurs der Selbstständigkeit sei aber der beste Weg für das Unternehmen, betonte Schäfer.

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