February 7, 2020 / 2:15 PM / in 16 days

Umfrage zu Lieferketten - Deutsche Firmen spüren Folgen von Coronavirus

A member of the Red Cross attaches a respirator mask during a demonstration at the Vienna International Airport in Schwechat, Austria, February 6, 2020. Authorities started checking passengers arriving with planes from China with thermal scanners, following an outbreak of the new coronavirus in China. REUTERS/Lisi Niesner

Berlin (Reuters) - Das Coronavirus verunsichert einer Umfrage zufolge zahlreiche deutsche Unternehmen, die eng mit China verbandelt sind.

28 Prozent der befragten Manager gaben an, schon Ausfälle von Lieferanten zu verzeichnen, die aber durch alternative Anbieter noch ausgeglichen werden können, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Erhebung des Düsseldorfer Beratungsunternehmens Kloepfel hervorgeht. Die auf Lieferketten spezialisierten Berater haben Anfang Februar 243 Fach- und Führungskräfte in der deutschen Industrie und im Handel befragt. 19 Prozent befürchten, dass Lieferengpässe ihre Produktion stilllegen könnten. 42 Prozent der Unternehmen gaben an, noch nicht betroffen zu sein.

Viele Unternehmen neigten nun zu Hamsterkäufen, sagte der Chef des Beratungsunternehmens, Marc Kloepfel. Die Lager würden aufgefüllt. “Dies betrifft neben der produzierenden Industrie auch sehr stark den Handel.”

Die meisten Coronafälle sind in China bekannt, aber auch viele andere Staaten sind betroffen. In der Volksrepublik starben an dem Virus bis Donnerstag 630 Menschen. Die Zahl der gemeldeten Infektionen stieg zuletzt auf mehr als 31.000 in China.

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