June 16, 2020 / 11:56 AM / a month ago

Regierung will härter gegen Unternehmenskriminalität vorgehen

German Minister of Justice Christine Lambrecht speaks during the presentation of the new contact-tracing smartphone app that will use Bluetooth short-range radio and technology standards from Apple and Google to alert people of the risk of infection with the coronavirus disease (COVID-19), in Berlin, Germany, June 16, 2020. REUTERS/Hannibal Hanschke/Pool

Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung will Unternehmenskriminalität schärfer bekämpfen.

Künftig würden nicht nur verantwortliche Manager und Beschäftigte, sondern auch die von Straftaten profitierenden Unternehmen zur Rechenschaft gezogen, sagte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht am Dienstag. Zuvor hatte das Kabinett den lange umstrittenen Gesetzentwurf der SPD-Politikerin zum Sanktionsrecht gegen Unternehmen auf den Weg gebracht. “Auch für Großkonzerne wird es endlich empfindliche, an den Umsatz gekoppelte Sanktionen geben, die wirksam von Straftaten abhalten.” Für große Firmen ab 100 Millionen Euro Umsatz sollen Sanktionen bis zu zehn Prozent des Umsatzes betragen können. In Fällen wie Gammelfleisch, massenhaften Betrügereien oder Abgasbetrug handelten nicht Einzelne, sondern Unternehmen kriminell, erklärte die Ministerin.

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