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Börsendebüt von Batteriefirma Varta elektrisiert die Anleger
19. Oktober 2017 / 07:57 / vor einem Monat

Börsendebüt von Batteriefirma Varta elektrisiert die Anleger

Frankfurt (Reuters) - Varta hat am Donnerstag ein fulminantes Börsendebüt hingelegt.

Varta battery cells are displayed in this picture illustration taken September 27, 2017. REUTERS/Fabrizio Bensch/Illustration - RC1F0EBEA7D0

Die Aktien des Batterie-Herstellers erschienen mit einem Kurs von 24,25 Euro erstmals auf dem Kurszettel. Das ist ein Plus von fast 40 Prozent im Vergleich zum Ausgabepreis von 17,50 Euro. Der Produzent von Mikrobatterien für Hörgeräte oder Kopfhörer hatte die Zeichnungsfrist für seine Aktien wegen der hohen Nachfrage verkürzt und die Preisspanne voll ausgereizt. Das Börsendebüt fand fast eine Woche vor dem ursprünglich geplanten Termin statt.

Der Börsengang brachte insgesamt 233,5 Millionen Euro ein, davon flossen 150,5 Millionen Euro an Varta selbst. Das Geld will die Firma in den Ausbau der Produktion stecken. Der Rest geht an den österreichischen Investor Michael Tojner, dem Varta über seine schweizerische Holding Montana Tech gehört. Er hält auch nach dem Börsengang die Mehrheit an Varta, der Streubesitz liegt bei rund 35 Prozent.

Die traditionsreiche Varta AG war bis 2007 schon einmal börsennotiert. Das heutige Unternehmen ist aber nur ein kleiner Teil davon. Die Industriellenfamilie Quandt hatte das Geschäft mit Autobatterien an den US-Zulieferer Johnson Controls und die Haushaltsbatterien an die heutige Spectrum Brands verkauft.

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