August 7, 2019 / 1:16 PM / in 4 months

Mitarbeiter von Genossenschaftsbanken erhalten 4,5 Prozent mehr Lohn

Construction workers are pictured at the construction site of the new terminal 3 of Frankfurt Airport in Frankfurt, Germany April 29, 2019. REUTERS/Ralph Orlowski

Frankfurt (Reuters) - Die rund 145.000 Beschäftigten der Volks- und Raiffeisenbanken bekommen ab dem nächsten Jahr mehr Geld.

In einem ersten Schritt werden die Gehälter im Januar um 3,0 Prozent angehoben, weitere 1,5 Prozent kommen ab April 2021 hinzu. Das teilten der Arbeitgeberverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken (AVR) und die Gewerkschaft DBV am Mittwoch nach Abschluss der dritten Verhandlungsrunde mit. Der Tarifvertrag läuft bis März 2022.

“Aus meiner Sicht ist das ein ausgezeichneter Abschluss in Anbetracht der aktuellen Zinspolitik”, sagte DBV-Bundesvorsitzender Stephan Szukalski. Ursprünglich hatte der DBV eine Gehaltserhöhung in zwei Schritten von insgesamt fast elf Prozent gefordert. Die Erträge der Banken sind seit Jahren unter Druck, vor allem wegen der niedrigen Leitzinsen in der Euro-Zone. “Berücksichtigt man noch den scharfen Wettbewerb im Bankenmarkt, sind wir den Gewerkschaften soweit wie wirtschaftlich vertretbar entgegengekommen”, erläuterte der Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite, Jürgen Kikker.

Damit kommen die Mitarbeiter der Genossenschaftsbanken etwas besser weg als die rund 200.000 Beschäftigten im privaten und öffentlichen Bankgewerbe. Für sie einigten sich Verdi und die Arbeitgeber Anfang Juli auf eine Gehaltserhöhung um insgesamt vier Prozent.

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