January 18, 2019 / 2:41 PM / 6 months ago

Bayern reicht zweite Schadenersatzklage gegen Volkswagen ein

A Volkswagen Passat TDI diesel engine is seen in central London, Britain September 30, 2015. Volkswagen UK said on Wednesday around 1.2 million vehicles in Britain, including Audi, Seat and Skoda cars, were affected by the emissions software at the centre of an investigation into rigging of vehicle emissions tests. REUTERS/Stefan Wermuth/File Photo

München (Reuters) - Im Dieselskandal bei Volkswagen erweitert Bayern wie andere Bundesländer seine Schadenersatzforderungen an den Autokonzern.

Wegen von den Abgasmanipulationen betroffener Dienstfahrzeuge reichte der Freistaat eine Feststellungsklage beim Landgericht München ein, wie das Finanzministerium in München am Freitag mitteilte und damit Informationen des “Handelsblatts” bestätigte. Mit der Ende Dezember erhobenen Klage solle verhindert werden, dass mögliche Schadenersatzansprüche verjährten. Ähnlich hatten sich zuletzt Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz geäußert.

Bayern und andere Bundesländer hatten sich bereits im Jahr 2016 den Schadenersatzklagen von Volkswagen-Aktionären angeschlossen, die ihre Klagen mit Kursverlusten wegen des Dieselskandals begründen. Die Länder, darunter auch Baden-Württemberg, hatten einen Teil der Versorgungsrücklagen für Beamtenpensionen in Wertpapiere des Autoherstellers investiert. In diesem Schadenersatzprozess wird vor dem Oberlandesgericht Braunschweig stellvertretend für 1700 ähnliche Fälle über eine Musterklage der Sparkassen-Fondsgesellschaft Deka verhandelt.

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