February 28, 2020 / 9:34 AM / in 3 months

Volkswagen und Verbraucherschützer einigen sich im zweiten Anlauf

The VW logo is seen at the site of the first hearing of a consumer group's class action suit on behalf of Volkswagen owners against VW over the diesel emissions cheating scandal, at the Higher Regional Court in Braunschweig, Germany, September 30, 2019. REUTERS/Michele Tantussi

Hamburg (Reuters) - Im Streit über die Entschädigung von Hunderttausenden VW-Dieselbesitzern hat sich Volkswagen mit dem Verbraucherband vzbv nach Angaben des Gerichts geeinigt.

Das Oberlandesgericht Braunschweig teilte am Freitag mit, nach mehrtägigen Verhandlungen hätten sich der Verband und Volkswagen eine umfassende Vereinbarung geschlossen. Die Parteien hätten sich darauf verständigt, Details in Kürze mitzuteilen. Bis dahin haben sie Stillschweigen vereinbart.

Das Gericht hatte vergangene Woche die Moderation in dem Streit übernommen, nachdem ein erster Versuch einer Einigung zuvor gescheitert war. In den Vergleichsverhandlungen hatte sich der Wolfsburger Autobauer zu einer Entschädigungssumme von insgesamt 830 Millionen Euro für die rund 460.000 betroffenen VW-Kunden bereit erklärt. Der Konzern hatte diese Verhandlungen zur Überraschung des vzbv aber kurz vor dem Abschluss für gescheitert erklärt. VW begründete dies damit, dass die Anwälte des vzbv unakzeptable Honorarforderung gestellt hätten, ohne dafür einen konkreten Tätigkeitsnachweis abliefern zu wollen. Der Verbraucherschutzverband warf VW vor, in dem 2015 zugegebenen Abgasbetrug erneut Vertrauensbruch zu begehen.

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