November 5, 2019 / 6:36 AM / 10 days ago

Vonovia wächst dank Zukäufen - Höhere Dividende für Aktionäre

The new headquarters of German real estate company Vonovia SE, a member of the German DAX-30 stock market index, is pictured in Bochum, Germany, April 24, 2018, before Vonovia's annual shareholders meeting in Bochum, May 9, 2018. REUTERS/Wolfgang Rattay

Frankfurt (Reuters) - Die Zukäufe in Österreich und Schweden zahlen sich für den Immobilienkonzern Vonovia aus.

Das Unternehmen steigerte in den vergangenen drei Quartalen seine Ergebnbisse und rechnet im kommenden Jahr mit weiteren Zuwächsen. “Vonovia ist ein gesundes und stabiles Unternehmen und das ist auch gut für unsere Mieter”, sagte Firmenchef Rolf Buch am Dienstag. Vom Berliner Mietendeckel sieht sich der Konzern kaum betroffen.

Das operative Ergebnis nach Zinsen und Steuern (Group FFO) legte von Januar bis September um elf Prozent auf 933 Millionen Euro zu. Rückenwind kam vor allen durch die Übernahmen von Buwog und Victoria Park. Zuletzt schluckten die Bochumer auch für 1,14 Milliarden Euro das Wohnungsbauunternehmen Hembla in Schweden. “Wir werden uns weitere Portfolien anschauen, aber die Voraussetzungen müssen stimmen”, sagte Buch. Er will sich nicht nur im Ausland umschauen - so steht unter anderem Frankreich auf der Liste - durch den Mietendeckel werde es auch in Deutschland interessante Kaufgelegenheiten geben.

Die Regierung in Berlin will Mieterhöhungen für bestimmte Wohnungen per Gesetz verbieten. Bei Vonovia entstünden dadurch im kommenden Jahr Verluste von sechs Millionen Euro. “Das ist für uns verkraftbar”, sagte Buch. “Für uns ist Berlin weniger relevant.” Der Konzern hat weniger als zehn Prozent seiner insgesamt knapp 400.000 Wohnungen in der deutschen Hauptstadt. “Wir haben vor ein paar Jahren die strategische Entscheidung getroffen, nicht nur in einer Stadt zu sein. Diese Entscheidung zahlt sich jetzt als gut aus.” Deutlich stärker betroffen von dem Mietendeckel ist die Deutsche Wohnen, die mit mehr als 110.000 Wohnungen größter privater Vermieter in Berlin ist.

Für die Instandhaltung, Modernisierung und den Neubau von Wohnungen gab Vonovia in den vergangenen drei Quartalen rund 1,3 Milliarden (Vorjahreszeitraum: 983 Millionen) Euro aus. Der Group FFO soll im Gesamtjahr am oberen Ende der vorhergesagten Spanne von 1,17 Milliarden bis 1,23 Milliarden Euro (2018: 1,13 Milliarden) liegen. Für 2020 erwartet Vonovia eine weitere Steigerung auf 1,28 Milliarden Euro bis 1,33 Milliarden Euro. Die Aktionäre sollen für 2019 eine Dividende von 1,57 Euro je Aktie erhalten, ein Plus von 13 Cent.

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