September 25, 2017 / 5:16 AM / 3 months ago

Juso-Chefin - An Martin Schulz lag es nicht

Berlin (Reuters) - Juso-Chefin Johanna Uekermann gibt dem Kanzlerkandidaten der SPD Martin Schulz keinerlei Schuld an der historischen Wahlniederlage der SPD bei der Bundestagswahl.

Social Democratic Party SPD leader and top candidate Martin Schulz addresses supporters after the federal election at the party headquarters in Berlin, Germany, September 24, 2017. REUTERS/Hannibal Hanschke - UP1ED9O1AJSM4

Sie könne nicht sagen, “dass es am Kandidaten gelegen hat”, sagte sie am Montag dem ZDF-Morgenmagazin. Schulz sei auch als Parteichef von niemanden in Frage gestellt worden. Die SPD müsse sich nun erneuern und neu ausrichten. Dass die SPD in die Opposition gehen wolle, sei der einzig richtige Schritt. Uekermann sprach sich mit Blick auf die wahrscheinliche Wahl von Arbeitsministerin Andrea Nahles zur neuen SPD-Fraktionschefin für mehr starke Frauen in der Parteiführung aus.

Nach dem vorläufigen Endergebnis erhielt die Union 33,0 Prozent der Stimmen nach 41,5 Prozent 2013. Die SPD sackte auf 20,5 (2013: 25,7) Prozent ab. Mit 12,6 Prozent wird die AfD drittstärkste Kraft. Im neuen Bundestag stellen CDU und CSU mit 246 die meisten Parlamentarier, gefolgt von der SPD mit 153 Sitzen und der AfD mit 94 Mandaten.

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