September 24, 2010 / 6:41 AM / 10 years ago

Westerwelle: Ahmadinedschad-Äußerungen vor UN abwegig

Iran's President Mahmoud Ahmadinejad holds up copies of the Koran (L) and the Bible as he addresses the 65th United Nations General Assembly at the U.N. headquarters in New York, September 23, 2010. REUTERS/Mike Segar

Berlin (Reuters) - Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat die Verschwörungstheorie des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad vor den Vereinten Nationen als abwegig bezeichnet.

Ahmadinedschad hatte in einer Rede die Schuld für die Anschläge vom 11. September 2001 der US-Regierung gegeben.

“Es ist bedauerlich, dass Präsident Ahmadinedschad sich so verirrt hat, denn die Anschuldigungen sind natürlich abwegig und sie sind zugleich verletzend”, sagte Westerwelle am Freitag im Deutschlandfunk. Es müsse aber auch bedacht werden, dass Ahmadinedschad mit solchen Auftritten vor allem im eigenen Land Eindruck schinden wolle. Dennoch sei es weiter das Ziel der Staatengemeinschaft, den Irak zu Kooperation bei seinem umstrittenen Atomprogramm zu bewegen.

In New York hatten am Donnerstag während der Rede Ahmadinedschads vor der UN-Vollversammlung zahlreiche amerikanische und europäische Diplomaten demonstrativ den Saal verlassen. Der iranische Präsident hatte erklärt, die USA hätten die Angriffe auf das World Trade Center inszeniert, um den Verfall der amerikanischen Wirtschaft zu stoppen. Die Mehrheit der US-Bürger sowie viele Staaten und Politiker in der gesamten Welt würden dieser These zustimmen, sagte er.

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